• Aktuell: Ein Blick auf die Grundausrüstung für eine zünftige Samba Batucada
|
Die Instrumente

|
Die Surdos bilden die akkustische Grundlage im Samba. Alle Mitspieler richten sich nach den Surdos. Ihre tiefen Bassgrooves vermischen sich mit den anderen Rhythmuspatterns optimal. Die Surdospieler sind quasi ein "Team im Team". |

|
Der Shaker oder Chocalho gleicht dem Herzschlag des Samba. Sein hochfrequenziges Spiel verbindet alle Beats, daher nennt man den Shaker gern den "Leim", der alles zusammenhält". Der Shaker ist sehr wichtig, ohne ihn läuft eigentlich nichts. |

|
Das Tambourim spielt eine "Melodie" und setzt Akzente. Es ist die kleinste Sambatrommel; die Spieltechniken reichen von einfach bis sehr anspruchsvoll. In Brasiliens Sambaschulen begleiten fünfzig Tambourimspieler und mehr das jeweils gesungene Lied und leiten Refrain, Strophe, Breaks usw. mit ein. |

|
Caixas spielen "Akzente" und bilden zusammen mit dem Shaker den akkustischen "Teppich". Das Instrument ist vergleichbar mit der Snaredrum im Schlagzeug. Spiralige, unters Fell gespannte Drähte verhelfen der Caixa zum typischen, "schnarrenden" Sound. Das Instrument kann von "einfach" bis "hoch anspruchsvoll" bespielt werden. Die Caixa wird mit zwei Sticks gespielt und fordert daher das Training beider Hände. In Brasilien hat jede Sambaschule ihre spezielle Caixa-Akzentuierung. Auch die einfache Variante des "brazilian swing" kann verwendet werden, um den Samba grooven zu lassen. Im Verlauf der Kurse können schwierigere Varianten einstudiert werden. |

|
Die Agogos sind die "Lichter" im Samba. Ihr fröhlicher, heller Sound ist charakteristisch für den Samba. Ihre hohen Frequenzen setzen sich auch in grösseren Besetzungen gut durch. Attraktive Rhythmuspatterns, der tolle Klang und die Leichtigkeit des Instrumentes machen die Agogo zu einem beliebten Sambainstrument. Mit einem Solo auf der Glocke macht man immer eine gute Figur. Neben der Doppelglocke gibt es noch die dreifache und die vierfache Agogo. |

|
Die Repinique nennt man auch Tenortrommel. Mit ihr kommuniziert der musikalische Leiter mit der Gruppe. Auf der Repinique werden "Calls" (Rufe) gespielt, die die Gruppe beantwortet. Jeder Einstieg, jeder Break und auch das Finale wird mit der Repinique und einem Handzeichen eingeleitet. Alle weiteren Repiniquen spielen den "brazilian swing", der auch von Caixa und Shaker gespielt wird und dem Samba den typischen Groove verleiht. |

|
Alle Instrumente der Samba Batucada werden mit Sticks gespielt. Ein bisschen muss man schon üben, bis der Surdoschlegel oder der Caixa-Stick "just in time" aufs Fell trifft. Zeitgleich muss man sich ja aufs Arrangement konzentrieren und immer schön im Takt bleiben. |

|
Mit der Apito wird jeder Break angekündigt. Obwohl die Breaks auch durch Handzeichen kommuniziert werden, macht der Pfiff der Apito alle Sambistas kurz vorher auf den Break aufmerksam. Was ist ein Break? Er bezeichnet eine rhythmische Änderung des Grooves, die über ein bis vier Takte oder mehr gespielt wird. Ein Break lockert den Groove auf und bringt Schwung in Beine und Hüften... |
|
Caxixi und Paranuss bereichern Gesang und Gitarre
Die Agogo
Schellen des Shakers
Die Repinique
Sticks und Schlegel
So hält man die Agogo
|